Nachrichten zum Thema Kommunales

23.04.2020 in Kommunales

Stadtverwaltung verbessert Radverkehrs-Planungen an der Liststraße

 

In den letzten Jahren hat der Dresdner Stadtrat mehrere Beschlüsse zum Umbau der Großenhainer Straße getroffen, damit die DVB breitere Stadtbahnwagen einsetzen können. Im Zuge dieser ab 2021 geplanten Baumaßnahmen wurden auch durchgängige Radstreifen für den Radverkehr eingeplant. Ausnahme war bisher der Bereich rund um die Haltestelle Liststraße, der bereits 2014 vom Stadtrat beschlossen wurde. Zwischen Liststraße und Kunzstraße sollten gar keine Radverkehrsanlagen entstehen. Eine separate Linksabbiegemöglichkeit von der Harkortstraße Richtung Pestalozziplatz war ebenfalls nicht vorgesehen.

Aus Sicht des Pieschener SPD-Stadtrats Stefan Engel ist die beschlossene Variante für den Radverkehr nicht ausreichend. Er hatte daher im März bei der Stadtverwaltung angefragt, ob im Zuge der weiteren Detailplanung noch Veränderungen vorgenommen wurden. Wie die Stadtverwaltung nun in ihrer Antwort mitteilte, soll der Radverkehr vom Hechtviertel in den Pieschener Süden zukünftig eine Linksabbiegemöglichkeit von der Großenhainer Straße Richtung Liststraße erhalten. Die Liststraße selbst wird asphaltiert und für den Autoverkehr zur Einbahnstraße in Richtung Osten ausgewiesen. Zudem können Radfahrerinnen und Radfahrer zukünftig legal von der Harkortstraße Richtung Pestalozziplatz fahren. Nicht zuletzt wird es auch auf der Großenhainer Straße zwischen Liststraße und Kunzstraße eine separate Radverkehrsanlage geben.

13.03.2020 in Kommunales

SPD-Fraktion reicht Fragenkatalog zur Zukunft des Citybeachs ein

 

Der Citybeach am Neustädter Hafen ist in seinem Bestand gefährdet. Der Betreiber soll auf den zu seinem Grundstück gehörenden Wiesenflächen nördlich des Elberadwegs zukünftig keine Liegen bzw. Sitzmöglichkeiten mehr aufstellen dürfen. Ohne diese Flächen ist der wirtschaftliche Betrieb der beliebten Strandbar und Volleyballplätze aber akut gefährdet. Die SPD-Stadtratsfraktion hat nach Gesprächen mit dem Eigentümer nun einen umfangreichen Fragenkatalog bei der Stadtverwaltung eingereicht. Darin möchte die Fraktion u.a. wissen, warum die Genehmigung diesmal versagt wurde, obwohl sich die ausgewiesenen naturschutzrechtlichen Schutzgebiete seit 2011 nicht verändert haben.

Dazu erklärt Stefan Engel, SPD-Stadtrat für Pieschen und Sprecher für Stadtentwicklung und Umwelt der SPD-Fraktion:

"Der Schutz des Elbraums und der dort ansässigen Tiere und Pflanzen ist ein wichtiges Ziel. Es braucht aber eine gemeinsame Vertrauensbasis zwischen der Stadtverwaltung und den anliegenden Nutzern. Wenn 2015 noch eine Genehmigung erteilt wurde, muss es 2020 triftige Gründe geben, warum die Nutzung plötzlich untersagt wird. Die Schutzgebiete bestehen schon deutlich länger. Rund um den Neustädter Hafen entsteht vor allem teurer Wohnraum. Der Citybeach ist hingegen ein Anlaufpunkt für die ganz normalen Dresdnerinnen und Dresdner. Ein Aus für den Citybeach wäre ein fatales Signal."

Vincent Drews, SPD-Stadtrat für die Neustadt, ergänzt: 

"Der Citybeach ist gerade für viele Leute aus der Neustadt und Pieschen ein beliebter Anlaufpunkt. Vergleichbare Angebote an der Elbe gibt es in Dresden kaum. Glücklicherweise konnten die Konflikte zwischen dem Citybeach und der neuen Wohnbebauung nebenan geklärt werden. Den Fortbestand jetzt an naturschutzrechtlichen Fragen scheitern zu lassen, wäre extrem bedauerlich. Wir fordern von der Stadtverwaltung Kompromissbereitschaft."

21.02.2020 in Kommunales

Sportfelder am Schulcampus Pieschen ab 1. April für die Öffentlichkeit zugänglich

 

Schon im Jahr 2015 hatte der Dresdner Stadtrat beschlossen, Schulsportplätze auch außerhalb der Schulzeiten für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Gerade in dichtbesiedelten Stadtteilen mangelt es oft an Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche. Dies gilt laut Spielplatzentwicklungskonzept insbesondere für den Stadtbezirk Pieschen. Daher hatte die SPD-Stadtratsfraktion schon während des Baus des neuen Schulcampus an der Gehestraße in Pieschen bei der Stadtverwaltung auf eine Öffnung gedrungen. Diese antwortete im Jahr 2017, dass die öffentliche Nutzung von zwei Kleinsportfeldern vorgesehen sei.

Zwar ist der Schulcampus mittlerweile fertiggestellt, öffentlich zugänglich sind die Sportfelder aber immer noch nicht. Daher hat der Pieschener SPD-Stadtrat Stefan Engel nochmals bei der Stadtverwaltung nachgehakt und gefragt, wann mit einer Öffnung der Schulsportplätze zu rechnen ist. Dies soll nun ab dem 1. April der Fall sein. Eine Nutzung ist dann Montag bis Freitag von 17 bis 22 Uhr, weitere neun Stunden am Samstag und sieben Stunden am Sonntag möglich.  

Dazu erklärt Stefan Engel, SPD-Stadtrat für Dresden-Pieschen:

„Endlich kommt Bewegung in die Sache. In Pieschen gibt es insbesondere für Jugendliche derzeit viel zu wenige Sport- und Spielmöglichkeiten. Mit der Öffnung von zwei Kleinsportfeldern wird das Angebot im Stadtbezirk Pieschen nun deutlich attraktiver. Zusammen mit dem neuen Grünzug an der Gehestraße entsteht hier ein attraktives Freizeitareal. Ich würde mir wünschen, dass wir auch bei weiteren Schulen zu solch pragmatischen Lösungen kommen. Dafür brauchen wir gegenseitige Rücksichtnahme und die Zusammenarbeit aller Beteiligten."

29.11.2019 in Kommunales

SPD-Fraktion fordert Ampel und Tempo 30 auf Maxim-Gorki-Straße

 

Im Umfeld des östlichen Teils der Maxim-Gorki-Straße im Stadtbezirk Pieschen befinden sich mit der 147. Grundschule, dem BSZ für Gesundheit und Sozialwesen und der Johann-Friedrich-Jencke-Schule (Förderzentrum für Hörgeschädigte) eine Vielzahl an Bildungseinrichtungen mit einem breiten Einzugsbereich. Schon seit längerer Zeit kämpfen die Schulen um eine Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der Maxim-Gorki-Straße zwischen der Trachenberger Straße und der Döbelner Straße. Dieser Abschnitt wird jeden Tag von fast 11.000 Autos befahren. Der örtliche SPD-Stadtrat Stefan Engel hat sich des Themas angenommen und im Oktober eine Anfrage an die Stadtverwaltung formuliert. Darin erkundigte sich der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion nach möglichen Planungen für die Erweiterung des Tempo 30-Bereichs und einer sicheren Querungsmöglichkeit auf Höhe der Döbelner Straße. In ihrer Antwort verweist die Stadtverwaltung auf laufende Planungen für eine Fußgängerampel auf Höhe der Döbelner Straße. Die Einführung von Tempo 30 zwischen der Trachenberger Straße und der Döbelner Straße sei hingegen nicht vorgesehen.

Dazu erklärt Stefan Engel, SPD-Stadtrat für Pieschen und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion:

„Die Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der Maxim-Gorki-Straße ist überfällig. Wenn Schulen saniert, ausgebaut oder gar neu geschaffen werden, muss auch das Umfeld entsprechend angepasst werden. Ich fordere die Stadtverwaltung auf, die vorgesehene Ampelanlage zügig zu realisieren. Der Bildungscampus „Am Weinberg“ muss endlich barrierefrei und sicher erschlossen werden. Der Bedarf wurde auch schon im Beteiligungsprozess zum Fußwegekonzept angezeigt.“

22.10.2019 in Kommunales

Hufewiesen-Kompromiss Startsignal für breite Bürgerbeteiligung

 

Ab dem 4. November wird der Bebauungsplan für die weitere Entwicklung der Hufewiesen für insgesamt sieben Wochen öffentlich ausgelegt. Am 15. und 22. November finden zudem zwei Bürgerversammlungen statt, bei denen über die Pläne und die Gestaltung des öffentlichen Grüns diskutiert werden soll. Der mit dem Berliner Unternehmen Adler Real Estate gefundene Kompromiss sieht vor, dass der Großteil des Areals (7 Hektar) eine öffentliche Grünfläche wird, während im westlichen Teil 2,4 Hektar mit Gewerbe und Wohnungen bebaut werden sollen. 

Dazu erklärt Stefan Engel, Stadtrat und Vorsitzender der SPD Dresden-Pieschen:

„Der gefundene Kompromiss ist eine gute Grundlage für die weitere Bürgerbeteiligung. Das jahrelange Engagement der Bürgerinitiative hat Früchte getragen. Dass im westlichen Bereich auch bezahlbare Wohnungen geschaffen werden, freut uns als SPD sehr. Doch die eigentliche Arbeit liegt noch vor uns: Wir brauchen einen breiten Konsens über die weitere Gestaltung der Hufewiesen. Die beiden Bürgerversammlungen sind ein guter erster Schritt. Beim Grünzug Gehestraße hat die Stadtverwaltung gezeigt, wie Beteiligung gut funktionieren kann. Im Stadtbezirk Pieschen werden zusätzliche öffentliche Grünflächen dringend gebraucht. Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich breit an den Diskussionen zu beteiligen.“ 

 

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