Nachrichten zum Thema Kommunales

21.02.2020 in Kommunales

Sportfelder am Schulcampus Pieschen ab 1. April für die Öffentlichkeit zugänglich

 

Schon im Jahr 2015 hatte der Dresdner Stadtrat beschlossen, Schulsportplätze auch außerhalb der Schulzeiten für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Gerade in dichtbesiedelten Stadtteilen mangelt es oft an Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche. Dies gilt laut Spielplatzentwicklungskonzept insbesondere für den Stadtbezirk Pieschen. Daher hatte die SPD-Stadtratsfraktion schon während des Baus des neuen Schulcampus an der Gehestraße in Pieschen bei der Stadtverwaltung auf eine Öffnung gedrungen. Diese antwortete im Jahr 2017, dass die öffentliche Nutzung von zwei Kleinsportfeldern vorgesehen sei.

Zwar ist der Schulcampus mittlerweile fertiggestellt, öffentlich zugänglich sind die Sportfelder aber immer noch nicht. Daher hat der Pieschener SPD-Stadtrat Stefan Engel nochmals bei der Stadtverwaltung nachgehakt und gefragt, wann mit einer Öffnung der Schulsportplätze zu rechnen ist. Dies soll nun ab dem 1. April der Fall sein. Eine Nutzung ist dann Montag bis Freitag von 17 bis 22 Uhr, weitere neun Stunden am Samstag und sieben Stunden am Sonntag möglich.  

Dazu erklärt Stefan Engel, SPD-Stadtrat für Dresden-Pieschen:

„Endlich kommt Bewegung in die Sache. In Pieschen gibt es insbesondere für Jugendliche derzeit viel zu wenige Sport- und Spielmöglichkeiten. Mit der Öffnung von zwei Kleinsportfeldern wird das Angebot im Stadtbezirk Pieschen nun deutlich attraktiver. Zusammen mit dem neuen Grünzug an der Gehestraße entsteht hier ein attraktives Freizeitareal. Ich würde mir wünschen, dass wir auch bei weiteren Schulen zu solch pragmatischen Lösungen kommen. Dafür brauchen wir gegenseitige Rücksichtnahme und die Zusammenarbeit aller Beteiligten."

29.11.2019 in Kommunales

SPD-Fraktion fordert Ampel und Tempo 30 auf Maxim-Gorki-Straße

 

Im Umfeld des östlichen Teils der Maxim-Gorki-Straße im Stadtbezirk Pieschen befinden sich mit der 147. Grundschule, dem BSZ für Gesundheit und Sozialwesen und der Johann-Friedrich-Jencke-Schule (Förderzentrum für Hörgeschädigte) eine Vielzahl an Bildungseinrichtungen mit einem breiten Einzugsbereich. Schon seit längerer Zeit kämpfen die Schulen um eine Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der Maxim-Gorki-Straße zwischen der Trachenberger Straße und der Döbelner Straße. Dieser Abschnitt wird jeden Tag von fast 11.000 Autos befahren. Der örtliche SPD-Stadtrat Stefan Engel hat sich des Themas angenommen und im Oktober eine Anfrage an die Stadtverwaltung formuliert. Darin erkundigte sich der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion nach möglichen Planungen für die Erweiterung des Tempo 30-Bereichs und einer sicheren Querungsmöglichkeit auf Höhe der Döbelner Straße. In ihrer Antwort verweist die Stadtverwaltung auf laufende Planungen für eine Fußgängerampel auf Höhe der Döbelner Straße. Die Einführung von Tempo 30 zwischen der Trachenberger Straße und der Döbelner Straße sei hingegen nicht vorgesehen.

Dazu erklärt Stefan Engel, SPD-Stadtrat für Pieschen und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion:

„Die Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der Maxim-Gorki-Straße ist überfällig. Wenn Schulen saniert, ausgebaut oder gar neu geschaffen werden, muss auch das Umfeld entsprechend angepasst werden. Ich fordere die Stadtverwaltung auf, die vorgesehene Ampelanlage zügig zu realisieren. Der Bildungscampus „Am Weinberg“ muss endlich barrierefrei und sicher erschlossen werden. Der Bedarf wurde auch schon im Beteiligungsprozess zum Fußwegekonzept angezeigt.“

22.10.2019 in Kommunales

Hufewiesen-Kompromiss Startsignal für breite Bürgerbeteiligung

 

Ab dem 4. November wird der Bebauungsplan für die weitere Entwicklung der Hufewiesen für insgesamt sieben Wochen öffentlich ausgelegt. Am 15. und 22. November finden zudem zwei Bürgerversammlungen statt, bei denen über die Pläne und die Gestaltung des öffentlichen Grüns diskutiert werden soll. Der mit dem Berliner Unternehmen Adler Real Estate gefundene Kompromiss sieht vor, dass der Großteil des Areals (7 Hektar) eine öffentliche Grünfläche wird, während im westlichen Teil 2,4 Hektar mit Gewerbe und Wohnungen bebaut werden sollen. 

Dazu erklärt Stefan Engel, Stadtrat und Vorsitzender der SPD Dresden-Pieschen:

„Der gefundene Kompromiss ist eine gute Grundlage für die weitere Bürgerbeteiligung. Das jahrelange Engagement der Bürgerinitiative hat Früchte getragen. Dass im westlichen Bereich auch bezahlbare Wohnungen geschaffen werden, freut uns als SPD sehr. Doch die eigentliche Arbeit liegt noch vor uns: Wir brauchen einen breiten Konsens über die weitere Gestaltung der Hufewiesen. Die beiden Bürgerversammlungen sind ein guter erster Schritt. Beim Grünzug Gehestraße hat die Stadtverwaltung gezeigt, wie Beteiligung gut funktionieren kann. Im Stadtbezirk Pieschen werden zusätzliche öffentliche Grünflächen dringend gebraucht. Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich breit an den Diskussionen zu beteiligen.“ 

 

27.09.2019 in Kommunales

SPD begrüßt Planungsstart für die Neuländer Straße

 

Am Donnerstagabend hat der Dresdner Stadtrat einen Antrag der CDU-Stadtratsfraktion zum Start von Sanierungsplanungen für die Neuländer Straße in Trachau mit breiter Mehrheit beschlossen. Zuvor hatte bereits im Jahr 2016 die SPD-Stadtratsfraktion einen erfolgreichen Antrag unter dem Titel „Verkehrssicherheit auf der Neuländer Straße“ angestoßen. Dieser hatte u.a. eine umfangreiche Verkehrszählung, einen Anwohnerspaziergang und die Durchsetzung von Durchfahrverboten zur Straße "An der Dürren Heide" zur Folge.

Zum neuen Stadtratsbeschluss erklärt Stefan Engel, lokaler Stadtrat und Vorsitzender der SPD Dresden-Pieschen:

„Ich freue mich über die breite überparteiliche Zustimmung zum Start der Sanierungsplanungen. Damit wird eine wichtige Voraussetzung geschaffen, damit sich die Situation auf der Neuländer Straße deutlich verbessert. Mangelhafte Gehwege, Probleme bei der Straßenentwässerung und der Verkehr zum Landeskriminalamt belasten die Anwohner stark. Das Thema Neuländer Straße hat uns schon in den vergangenen Jahren schon im Stadtbezirksbeirat Pieschen umfangreich beschäftigt. Immer wieder wurde deutlich, dass es in der Kommunikation zwischen Verwaltung und Anwohnerschaft an einigen Stellen gehapert hat. Ich hoffe, dass wir mit dem Start konkreter Sanierungsplanungen nun ein neues Kapitel beginnen können. Wir werden uns für eine umfangreiche Bürgerbeteiligung einsetzen.“

Der SPD-Ortsverein Dresden-Pieschen hat derzeit etwa 75 Mitglieder und umfasst die Stadtteile Kaditz, Mickten, Pieschen, Trachau, Trachenberge und Übigau.

02.08.2019 in Kommunales

Verkauf des Marina Garden-Areals positives Signal

 

Nach übereinstimmenden Presseberichten wurde das Areal des Projektes „Marina Garden“ unweit des Alexander-Puschkin-Platzes durch die bisherige Eigentümerin Regine Töberich an die CTR Group verkauft. Damit hat der jahrelange Stillstand rund um das zwischen Leipziger Straße und Elbufer gelegene Grundstück ein Ende. Im vergangenen Jahr hatte der Dresdner Stadtrat einen Bebauungsplan beschlossen, der eine maßvollere Bebauung und einen deutlich größeren Abstand zur Elbe vorsieht. 

Dazu erklärt Stefan Engel, Stadtbezirksbeirat und Vorsitzender der Pieschener SPD:

„Der Verkauf des Grundstücks ist ein positives Signal. Es freut mich, dass die jahrelange Hängepartie nun offenbar ein Ende hat. Durch den beschlossenen Bebauungsplan bleibt eine breite Grünzone an der Elbe zugänglich. Auch eine Hochwasserschutzanlage für die Leipziger Vorstadt kann ohne Probleme errichtet werden. Es war richtig, dass Rot-Rot-Grün im Stadtrat nicht blind einer Investorin hinterhergerannt ist, sondern aktiv Stadtentwicklung betrieben hat. Die derzeitige Planung ist ein kluger Kompromiss. Die Stadt kann eine Bebauung nicht komplett verbieten, aber einige Rahmenbedingungen definieren. Ein Kauf des Grundstücks durch die Stadt wäre toll gewesen, ist aber leider nicht zustande gekommen.“ 

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