Neues aus dem Ortsbeirat 11/2015

Veröffentlicht am 04.11.2015 in Kommunales

Ortsbeirat Stefan Engel

Wie immer darf auch der Bericht zur Ortsbeiratssitzung am 3. November gerne an Interessierte weitergeleitet werden. Leute die den Newsletter regelmäßig per Mail erhalten wollen, können sich gerne bei Stefan Engel (stefan.engel.dd(at)spd-dresden.de) melden. 

1) Schneller als gedacht: Gründung Gymnasium Pieschen und 145. Oberschule werden vorgezogen

Zwar steht der eigentliche Schulbau Gehestraße erst beim zweiten November-Ortsbeirat auf der Tagesordnung, doch beschäftigte uns das Thema auch auf dieser Sitzung: Der Leiter des Schulverwaltungsamts Falk Schmidtgen stellte eine Vorlage vor, die die vorzeitige Gründung des Gymnasiums Pieschen und der 145. Oberschule beinhaltet. Eigentlich war geplant, beide Schulen zum Schuljahr 2018/19 am Standort Gehestraße zu eröffnen. 

Da die Schülerzahlprognosen aber mittlerweile schon im Schuljahr 2017/18 einen Mehrbedarf von 48 (Oberschule) bzw. 64 (Gymnasium) Schülerinnen und Schülern vorsehen, reicht dies nicht mehr aus. Daher sollen beide schon ein Jahr früher an anderen Standorten gegründet werden. Die Oberschule soll ein Jahr in der neugebauten 147. Grundschule an der Maxim-Gorki-Straße unterkommen, das Gymnasium eigentlich in mobilen Raumeinheiten neben der Makarenko-Schule auf der Leisniger Straße. Bei letzterem gibt es allerdings auch Überlegungen, ob man nicht doch einen Massivbau errichtet, um die eigentlich schon verworfenen 146. Grundschule zu errichten. Der Ortsbeirat hat den gesamten Planungen geschlossen zugestimmt, allerdings scheint da das letzte Wort nicht gesprochen zu sein. Die Schülerzahlen sind aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Bereich Asyl ziemlich in Bewegung.
2) War doch alles nicht so schlimm... - Turnhalle Übigau bezogen
 
Sicherlich habt ihr alle die Entwicklung rund um die nun als Asylsuchendenunterkunft genutzte Turnhalle auf der Thäterstraße verfolgt. Nachdem die Blockade davor geräumt wurde, ist diese nun mit 37 Geflüchteten belegt und im Umfeld bleibt es bisher weitgehend ruhig. Auch die Örtlichkeiten gestalten sich offenbar besser als gedacht. Zumindest berichtete der Ortsamtsleiter Wintrich dahingehend von seinen verhältnismäßig positiven Eindrücken zum baulichen Zustand der Halle. Für seinen Einsatz und seine klare Haltung zum Thema habe ich ihm in der Sitzung auch noch mal ausdrücklich gedankt.

Im Zusammenhang mit der Informationspolitik der Stadt bei der Schaffung zusätzlicher Unterbringungskapazitäten entstand im Ortsbeirat noch eine recht intensive Debatte, die man hier nur schwer wiedergeben kann. Meiner Meinung nach muss es sicherlich ein Mindestmaß an Information gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern geben. Jedoch muss man auch anerkennen, dass die Stadt gerade große Probleme hat, zusätzliche Objekte zu finden. Zugleich handelt es sich dabei um eine kommunale Pflichtaufgabe und nicht zuletzt legen die EigentümerInnen auch häufig Wert auf Diskretion. Daher würde ich bei dem Thema vor einseitigen Schuldzuweisungen warnen.
 

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