Neues aus dem Ortsbeirat 01/2016

Veröffentlicht am 16.01.2016 in Kommunales

Ortsbeirat Stefan Engel
Auch die Januar-Sitzung des Pieschener Ortsbeirats am 12. Januar hat unser Ortsbeirat Stefan Engel wieder übersichtlich zusammengefasst. Alle Unterlagen zur Sitzung sind im Ratsinformationssystem zu finden. Personen, die den Newsletter regelmäßig per Mail bekommen wollen, können sich gerne unter stefan.engel(at)spd-dresden.de melden. 

1) Noch mehr Wohnungen in Mickten

Nachdem wir erst Ende des letzten Jahres über ein sehr großes Baufeld entlang der Sternstraße in Mickten diskutiert haben (460 Wohnungen), standen nun die nächsten Planungen im Bereich der  "Landschaftsstadt Kaditz/Mickten" an: Für drei Baufelder zwischen der Flößerstraße und der Kötzschenbrodaer Straße wurde einstimmig ein Bebauungsplan beschlossen. Insgesamt sollen dort in den nächsten Jahren bis zu 900 Wohnungen errichtet werden. Grundsätzlich fand das im Ortsbeirat eine sehr große Zustimmung, denn zusätzlicher Wohnraum ist in Dresden dringend nötig. Allerdings haben wir dem Stadtplanungsamt und dem Investor auch noch einige kleine Hausaufgaben mitgegeben: Für uns als SPD ist klar, dass auch hier teilweise Wohnraum für um die 7 Euro pro Quadratmeter vorgesehen werden muss. Auch eine städtebauliche Abstimmung mit dem Projekt an der Sternstraße, eine ausreichende Nahversorgung und z.B. die Einrichtung einer Kita dürfen nicht vergessen werden. 
 
2) Zukunft durch Fördermittel? - Neuer Anlauf für das Sachsenbad

Schon seit über 20 Jahren beschäftigt ja die Zukunft des Sachsenbades an der Wurzener Straße viele Pieschenerinnen und Pieschener. Nun hat die die Initiative "Endlich Wasser in das Sachsenbad" des Vereins Pro Pieschen einen neuen Anlauf gewagt: Sie haben eine mehrseitige Broschüre herausgegeben, in der sie skizzieren, wie das Sachsenbad wieder genutzt und eben auch finanziert werden könnte. Da das auch für den Ortsbeirat von Interesse ist, hat die Initiative die Möglichkeit bekommen, eben diese Planungen vorzustellen. Im Kern soll es darum gehen, Fördermittel des städtebaulichen Denkmalschutzs gezielt zu nutzen und eine klaren Schwerpunkt (Bad für Gesundheit und Hydrotherapie) zu setzen. 

Diese Initiative ist meiner Meinung nach sehr lobenswert, denn endlich wird der so oft artikulierte Wunsch nach einer Wiedereröffnung auch mal konkreter. Denn eines darf nicht vergessen werden: Ein saniertes Sachsenbad wird über 20 Millionen Euro kosten. Dieses Geld muss irgendwo herkommen. Zugleich sollte man aber auch vor zu große Erwartungen warnen: Aus meiner Sicht ist die Kalkulation der Initiative sehr optimistisch. Kaum ein im Rahmen des städtebaulichen Denkmalschutzes gefördertes Vorhaben wird komplett (also mit allen Kosten) gefördert. Oft ist der Anteil der förderfähigen Kosten (von denen die Kommune dann wirklich zum Teil nur 20% trägt) sehr viel geringer. Trotzdem wäre es sehr wichtig, dass die Stadtverwaltung die Nutzung von Fördermitteln aus verschiedenen Töpfen mal systematisch abprüft. Dann hätte man endlich eine belastbare Diskussionsgrundlage. 

3) Neuer (oder alter?) Name für die Markuspassage

Schon seit über 15 Jahren geistert ja das Projekt "Markuspassage" als neue städtebauliche Verbindung zwischen dem Rathaus Pieschen und der Leipziger Straße durch die Öffentlichkeit. Angeblich soll es bald soweit sein. Nun wurde es also auch Zeit, über einen Namen für diese neue Straße zu befinden. Hier setzte sich im Ortsbeirat der Vorschlag "Hans Fromm" (ehemaliger Kantor der Markuskirche) durch. Ich persönlich hätte auch gut mit einer Übertragung des Projektnamens auf die neue Straße leben können. Mal schauen, was der Stadtrat entscheidet, denn der hat ja schließlich das letzte Wort.

 

Unsere nächsten Termine:

Besucher-Zähler:

Besucher:591173
Heute:87
Online:4

Nächste Stadtbezirksbeirats-Sitzungen

03.11.2026, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr
Sitzung des Stadtbezirksbeirats Pieschen
Rathaus Pieschen (Bürgersaal)

01.12.2026, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr
Sitzung des Stadtbezirksbeirats Pieschen
Rathaus Pieschen (Bürgersaal)