Christian Avenarius zurückgetreten – Richard Kaniewski neuer SPD-Vorsitzender

Veröffentlicht am 17.09.2015 in Allgemein

Richard Kaniewski ist neuer Vorsitzender der SPD in Dresden. Der 30jährige war bisher stellvertretender Vorsitzender der SPD und saß für die Sozialdemokraten von 2009 bis 2014 im Dresdner Stadtrat. Er folgt Christian Avenarius, der am Mittwochabend von seinem Amt zurückgetreten ist. Er hatte sich zu diesem Schritt entschieden, da er seit Anfang September Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion ist. Beide Ämter wollte er auf Dauer nicht parallel ausüben. Der Vorstand beschloss einstimmig, dass Kaniewski die Dresdner SPD nun bis zum nächsten ordentlichen Parteitag im Frühjahr 2016 kommissarisch führen wird. Auf diesem Parteitag wird dann der gesamte Vorstand inklusive dem Vorsitz neu gewählt.

 

Christian Avenarius:

“Ich freue mich, dass der Vorstand der Dresdner SPD meinem Vorschlag für einen geordneten Übergang gefolgt ist, mit dem wir unserer Verantwortung für die Stadt am besten gerecht werden können.

Im Übrigen bin ich dankbar für das unverdiente Privileg, eine Handvoll Menschen um mich gehabt zu haben, die sich immer loyal verhalten haben und auf die ich mich stets verlassen konnte. Zu diesen Menschen gehörte zweifelsohne Richard Kaniewski. Er hat sich im vergangenen Jahr wirklich vor keiner noch so schwierigen Aufgabe gedrückt. Ich bin sicher, dass er auch die nun vor ihm liegende Herausforderung meistern wird.”

Richard Kaniewski:

“Ich freue mich über die neue Aufgabe und nehme die Herausforderung gerne an. Ich will eine Sozialdemokratie, die zuhört und konsequent handelt. Eine Partei, die sich für alle Menschen in Dresden einsetzt. Wir tragen als Teil der Stadtratskooperation politische Verantwortung in Dresden. Das ist gut und richtig. Zusammen haben wir mit unseren Partnern in der Kooperation bereits wichtige Impulse gesetzt und notwendige Projekte angestoßen. Wir werden diese Arbeit für Dresden weiter fortsetzen.

Das Thema Flucht und Asyl wird auch weiterhin eine große Herausforderung bleiben. Dresden ist weltoffen und wird es auch bleiben. Es gibt so viele Menschen, die sich in unserer Stadt positiv engagieren, Ihnen gebührt unser größter Dank! Und an die Adresse derer, die versuchen ein Klima der Intoleranz in Dresden zu streuen sage ich ganz klar: Das Asylrecht und die Bereitschaft Flüchtlingen zu helfen stehen nicht zur Disposition. Denn das ist gelebte Weltoffenheit.”

 

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